Das Duell

oder Wie ich meine Freiheit gewann

Die Geschichte

Sie spielt zur Zeit der Samurai – als das traumbewusste Ich noch geführt war von Meistern, Gelehrten und Eingeweihten. Da trug es sich zu, dass ein Samurai-Schüler von seinem Meister in einem Auftrag geschickt wurde und dieser in Gedanken versunken seines Nachhause-Weges ging. In dieser geistigen Abwesenheit ging er an einem hoch dekorierten Samurai grußlos vorbei.

Dieser sprach den Schüler daraufhin auf seine Respektlosigkeit hin an und forderte ihn zu einem Duell heraus. Der Samurai erkannte an der Montur des Jungen, dass dieser in Ausbildung eines Meisters stand, der berühmt für seine herausragenden Kampfkünste war.

 

So gab er ihm Gelegenheit von dieser schicksalhaften Begegnung seinem Meister zu berichten um zugleich auch die Bestätigung für seine Satisfaktion einzuholen. Er nannte einen Tag in der nahen Zukunft, an welchem sie sich an dieser Stelle wieder treffen würden um das Duell zu vollziehen.

Der Schüler, voller Angst ob der für ihn aussichtslosen Lage, die mit Sicherheit zu seinem Tod führen würde, eilte zu seinem Meister um von seiner Tat und den damit verbundenen Folgen zu berichten. Der Meister überlegte eine Weile, strich dabei seinen Kinnbart und sagte schließlich zu seinem Schüler:
„Du hast dich in der Tat respektlos einem Meister gegenüber verhalten und es widerspräche dem Kodex, dieser berechtigten Genugtuung nicht Folge zu leisten. Ich gebe Dir aber einen Hinweis, wie Du Dich verhalten kannst, um möglicherweise unbeschadet aus dieser heiklen Lage zu kommen: Sobald ihr euch verneigt habt um den Beginn des Zweikampfes zu besiegeln, wirfst Du Dich in voller Demut vor ihm auf den Boden. Mehr musst du zu diesem Zeitpunkt nicht wissen.“

Der Schüler war, nach diesem Rat des Meister, nun mit noch mehr Gedanken beladen und die folgenden Tage, in denen er sich auf den bevorstehenden Kampf vorbereitete, war er voller Unkonzentriertheit und machte einen Fehler nach dem anderen. Zweifel und die bange Aussicht auf den sicheren Tod vor seinem seelischen Auge wechselten sich ab.

Als aber der Tag gekommen war und der Schüler schließlich seinem weit überlegenen Kontrahenten gegenüber stand, ließ er sich innerlich ganz auf den Rat seines Meister ein, verbeugte sich und warf sich, als dieser sein Schwert gezogen hatte, voller Reue vor ihm auf den Boden. Statt des erwarteten Hiebes, der ihm den Kopf vom Halse trennen würde, hörte her nur ein sanftes metallenes Klicken vor sich  und das Geräusch von zusammenfallenden Stoff.

Nach einer kurzen Zeit hob der Schüler den Kopf und sah voller Staunen und Erleichterung zugleich, dass der Gegner sein Schwert zu seinen Füßen gelegt und sich selbst dahinter  zu Boden geworfen hatte. Als dieser ebenfalls den Kopf anhob und sah, dass der Schüler aufgestanden war, stand auch er auf, verbeugte sich tief vor ihm und sagte:
„Ich danke dir sehr - ich habe auf meine Tage in Dir meinen wahren Meister getroffen. Ich bitte um Verzeihung. Und richte bitte Deinem Lehrer, dem Großmeister, meine ehrerbietendsten Grüße, er hat wahrhaft Meisterliches geleistet.“
Daraufhin brachte er sein Schwert in die Scheide, verabschiedete sich mit einer nochmals tiefen Verbeugung und ging seines Weges.


Der Schüler aber blieb noch länger, voll der Rätsel in sich, stehen bis er sich schließlich auch auf den Heimweg machte. Zuhause angekommen fragte er den Meister, wie es sein könne, dass er allein nur durch seine demütige Haltung, einem Krieger zu solch einer Respekt gebietenden Handlung verleitet habe. Der Meister antwortete: „Er hatte im Grunde keine Wahl. Hätte er Dir den Kopf abgeschlagen, was sein Recht gewesen wäre, hätte er zugleich damit auch seine Niederlage eingestehen müssen, da du dich nicht gewehrt hattest. Der Respekt aber galt für die Geste der Überlegenheit, die ich dir angeraten hatte, durch die du signalisiert hast, dass er keine Chance gegen dich gehabt hätte.“

 

Bedeutung in Anlehnung des Seelenspruches dieser Woche.

Wir haben einerseits den Meister im Außen. - die Wahrheitsbewegung, die Führer der Allianz. Sie sagen uns, wie wir uns verhalten können: Geht nicht in den Widerstand, informiert Euch und verhaltet Euch besseren Wissens und in Gottvertrauen.

Besseren Wissens bedeutet auch, sich zu verweigern, in die Kampfarena der Kabale zu steigen, mit angestauten Gefühlen, mit denen mensch dann nicht so recht weiß, damit umzugehen. Der Meister ist aber – gerade im gegenwärtigen Zeitalter der Bewusstseins-Seele – auch in uns und es ist nahe liegender ihm zu folgen.
Es ist das Ich. Es ist handlungsunfähig ohne Wissen und allein in dem Vertrauen, dass alles gut werde wenn wir blind in eine Konfrontation gehen oder wenn wir uns  jeglicher Konfrontation entziehen und uns auf das böse Spiel der Kabale einlassen.

Für beides brauchen wir das Wissen. Zum Beispiel das Wissen darüber, dass ich mich immer, egal was draußen gerade auf mich einprasseln mag, für das Völkerrecht entscheiden kann. Das Völkerrecht, durch das Leib und Leben aller Menschen dieser Erde geschützt sind und wo meine persönliche Freiheit und die meiner Kinder garantiert ist. Ich muss nur entsprechend kommunizieren gegenüber denjenigen, die diese Freiheit unter den Scheffel ihrer losen Verordnungen und dunklen egoistischen Vorhaben stellen wollen. Wohlgemerkt - man kann es nicht oft genug wiederholen: Völkerrecht steht über jeglichem Staats- und Landesrecht. Und es steht über dem Handelsrecht solange ich nicht auf die Verträge eingehe, die mir angeboten werden: Maske zu tragen, Bußgelder zu zahlen, mich oder meine Kinder und Haustiere impfen zu lassen etc. pp. usw.

 

Rüstung, Schwert und Vertrauen

Das sind die wesentlichen Aspekte dieser Geschichte. Der Meister steht für das Wissen, das wir uns aneignen sollten um uns entsprechend zur Wehr setzen zu können - dergestalt, dass ausnahmslos niemand Schaden nehmen muss und wir trotzdem unsere Freiheit erhalten, ausnahmslos.

Ich werde die nächste Zeit nochmal im Detail darauf eingehen.


Der unbedarfte Schüler, der für das Leben lernt, steht für Unbewusstsein aber auch für das Vertrauen, dass er gegenüber seiner höheren Macht hegt. Habe ich das Wissen darüber, wie ich mich im gegenwärtigen Rechtsraum bewegen und mich gegen diejenigen, die diese Rechte missbrauchen und gegen mich verwenden, zur Wehr setzen kann, baue ich automatisch auch Vertrauen in meiner Ich-Macht auf.

Der Shogun, der Satisfaktion einfordert, steht für all diejenigen, die die meinen, unaufgefordert Maßnahmen gegen Deine Gesundheit und Dein Leben, einfach nur Geld für Dienste ohne Auftrag oder Rechtfertigung für Dein empathisches Verhalten einfordern zu können. Gehen wir auf die Forderungen in ihrem Sinne ein - durch Widerspruch, Zurückweisung und Kompromisse wie  Ratenzahlung oder im Appell an die Menschlichkeit u.ä. bewegen wir uns in ihrem Rechtskreis, der zwar dem Völkerrecht unterliegt, wir uns aber durch unsere Gegenwehr und somit/oder in Akzeptanz auf den Handel einlassen. Da gibt es dann wenig Ausweichmöglichkeiten.

 


Erst im Wissen und dem Bewusstsein und der tiefen Anerkennung dessen, welche Rechte und Möglichkeiten ich habe, um für mein Leben und meine Freiheit einstehen zu können, bin ich Souverän. In Handlung und als Mensch gleichermaßen. Ich handle souverän und muss mich vor niemandem rechtfertigen oder mit den Menschen streiten. Und ich bin Souverän. Das bedeutet, sich nicht nur für  frei zu erklären - dazu braucht es keinen Stift und keinen Vertrag - sondern sich auch als frei zu erleben.