Kabale


Wir sind durchdrungen von luziferischen und mephistotelischen Kräften. Sie brauchen wir, um an ihnen zu erwachen und geistig zu erstarken. Manchmal dauert es länger und vor uns bauen sich mächtige geistige Mauern auf, an denen wir sogar verzweifeln können, erkennen wir nicht die Zeichen und, vor allen Dingen, nicht ihre Verwandlungen und Weiterentwicklungen.

 

Besonders dramatisch zeigt sich das an den gegenwärtigen Weltenereignissen, in denen inbesondere Ahriman (Satan) ein besonders großes Werk geschafffen hat. Natürlich nur mit Hilfe der Menschen. Ohne sie geht es nicht. Und Satan ist derjenige, der unsere Vorlieben für den Materialismus, für die tote Materie, abgöttisch gern hat und uns da ganz in süßlichen Verlockungen und Verheißungen umgarnt und mancherlei mächtigen Zauber vorgaugelt.

 

Es gibt Menschen, die diesen Verlockungen ganz besonders innig erlegen sind. Sie verehren die Fleischeslust ganz ohne Seele und verqueren die Mystik des reinen Blutes in infernalische Rituale und geistlose menschenverachtende Praktiken. Es mag wie ein Horrormärchen für irdische Belange erscheinen aber in den geistigen Welten vermischen sich diese Gegebenheiten und mancherorts gewinnen die einen oder anderen Wesenheiten in der einen oder anderen Welt die Oberhand.


Im irdischen, also durch die Menschenleiber, und nur durch sie gelingt das, hat sich etwas Neues, ja, bisher in der Zeitengeschichte Einmaliges entfaltet: Das für das einfache Seelengemüt wie als das grauenvolle dunkle Nichts erlebte Ahrimanische hat sich getarnt mit dem luziferischen Makel des Lichtes. So wurden z.B. abstrakte Begrifflichkeiten insbesondere in den herrschenden Kreisen unserer menschlichen Spezies gebildet, wie Liebe, Schutz für alles und jeden, Gemeinsamkeit, Hilfe für die Schwachen. Diese wurden den im Grunde mehr oder weniger über Jahre hinweg entgeistigten Völkern  nach vorne hin hochgehalten, während im Hintergrund ganz andere Absichten umgesetzt wurden, die dem puren Materialismus, ja, dem Satanismus, geschuldet waren.

 

Die Entgeistigung war das Eine. Das Andere, welches die Manifestierung der ahrimanischen Gewalten  in das Physisch-Stoffliche hinein begünstigt hat, war die Huldigung der überwiegend ahnungslosen völkischen Mehrheit gegenüber dem Materialismus in Form von überschwenglichen Konsum und Genuss und die unbewusste Leugnung oder das Nicht-Wissen um das Geistige im Menschen.

 

Dieser Zyklus begibt sich in diese Ahrimanisch-luziferischen Sphären und legt sie offen. Verbunden mit der innigsten Hoffnung, das Geistige im Menschen für immer freizugeben und aufs Neue schöfperisch zu gebrauchen.